Raps

Online-Schulung[GS2.1] zu digitaler Barrierefreiheit für Regionalmanagements der AktivRegionen

Am 27. Januar 2026 fand die zweite Online-Schulung für die Regionalmanagements in Schleswig-Holstein statt. Im Mittelpunkt stand die digitale Barrierefreiheit von Websites und Dokumenten.

Gesine Stück vom AktivRegionen-Netzwerkmanagement gab den 17 Teilnehmenden praxisnahe Hinweise zu den erforderlichen Maßnahmen: Von der Nutzung kostenfreier Analyse-Tools zur Prüfung von Farbkontrasten über die barrierefreie Gestaltung von Links bis hin zur Erstellung von Transkripten für Audio- und Videoinhalte.

Ein weiteres Thema war die barrierefreie Aufbereitung von Word- und PDF-Dokumenten. Das Netzwerkmanagement hatte hierzu eine vereinfachte Übersicht erstellt, die allen Regionalmanagements zur Verfügung gestellt wurde.

„Das Thema Barrierefreiheit wird uns noch ein bisschen beschäftigen“, so Gesine Stück, „für das erste Halbjahr 2026 planen wir die Erstellung eines Erklärtextes in Leichter Sprache, der von allen AktivRegionen verwendet werden darf.“

Die AktivRegionen sind als mit öffentlichen Mitteln geförderte Stellen dazu verpflichtet, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz verpflichtet jede öffentliche Stelle, eigenverantwortlich ihre digitalen Angebote zugänglich und barrierefrei zu gestalten. Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Zugang zu digitalen Informationen haben – unabhängig davon, ob sie etwa auf Vorleseprogramme, Untertitel oder Leichte Sprache angewiesen sind. Barrierefreie Online-Angebote kommen dabei nicht nur Menschen mit Behinderungen zugute: Sie sind klar strukturiert, verständlich geschrieben und damit für alle leichter nutzbar.

Wonach suchen Sie?